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Was man von Rauchern lernen kann

Raucher sind coole Typen.

Nein, nicht weil sie, meist von Sucht getrieben, am Glimmstängel saugen und freiwillig Gift inhalieren. Rauchen ist ungesund, teuer und stinkt. Und falls Sie sich das gerade fragen: Nein, ich rauche nicht. Habe ich nie. Aber haben Sie schon einmal beobachtet, was passiert, wenn sich zwei einander nicht bekannte Raucher begegnen?

Das läuft ungefähr so ab:
Raucher eins: «Ich brauch jetzt eine Zigarette.»
Raucher zwei: «Ach, du rauchst? Das hätte ich nicht gedacht.»
Raucher eins: «Ja. Du auch? Cool.»
Beide Raucher schlendern nach draussen und zünden sich ihre Glimmstängel an.
Eine solche oder ähnliche Szene haben wir alle schon erlebt bzw. mitbekommen.

Was an dieser Begegnung toll ist, ist das Verhalten der beiden Fremden. In der Regel sind wir ja unbekannten (und auch bekannten) Personen gegenüber gern misstrauisch und voreingenommen. Raucher stehen hingegen gemeinsam vor der Tür, teilen sich eine Kippe und reichen sich das Feuerzeug – egal, ob sie sich kennen oder nicht.

Warum das so ist? Weil sie etwas gemeinsam haben. Gemeinsamkeiten verbinden. Leider ist es im Alltag so, dass es wenige Situationen gibt, bei denen sich mögliche Gemeinsamkeiten so offensichtlich offenbaren wie beim Rauchen. Schade eigentlich … Aber zum Reden braucht man zum Glück keine Zigaretten. (sms)

27. Jun 2020 / 20:44
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