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Geben wir dem T-800 eine Chance

Es gibt da dieses Video von einem Roboter, der einen Salto schlägt.

Manch einem kommt bei dem Anblick, wie die Maschine einen Parcours meistert, Szenen aus dem Film «Terminator» in den Sinn. Wenn das die offiziellen Videos aus der Roboter-Forschung sind, wie sehen da jene Maschinen aus, die vielleicht vor der Öffentlichkeit versteckt werden? Dass die Waffenindustrie in die Robotik investiert und mit künstlicher Intelligenz (KI) liebäugelt, ist kein Geheimnis.

Auch die grossen Tech-Gurus machen sich darüber Gedanken. Mit der Non-Profit-Organisation Open-AI wollen sie «eine sichere KI aufbauen» und sicherstellen, dass künstliche Intelligenz nur zum Wohle der Menschheit eingesetzt wird. Das lässt aufatmen. 

Nicht nur amoklaufende Roboter vom Typ T-800 machen uns Sorgen. Auch die Präzisionsmaschinen, die unsere Arbeit in Zukunft schneller und besser erledigen sollen, lassen viele um ihre Jobs fürchten. Zu Recht? Ich glaube nicht. 

Neue Erfindungen und Maschinen verändern seit Jahrhunderten unser Leben. Blicken wir zurück, kommen uns die Entwicklungen unglaublich rasant vor und gerade in der heutigen Zeit schreitet der technische Fortschritt in ungeahnter Geschwindigkeit voran. Wie schnell, das entscheidet schlussendlich die Gesellschaft. Denn noch liegen die Rahmenbedingungen in menschlichen Händen. 

Ausserdem eröffnen uns die Maschinen ganz neue Möglichkeiten. Denn wenn Roboter Konsumgüter günstiger und schneller produzieren, gibt es am Ende mehr, was wir uns teilen können. Und jene wertvollen Arbeiten von Menschen, die heute zwar geschätzt, aber gering bezahlt werden, könnten dank einer steigenden Wirtschaftsleistung endlich entsprechend entlohnt werden – also mehr Wohlstand für alle. So gesehen könnten wir den Robotern durchaus eine Chance geben und ihnen mehr zutrauen, als nur unsere Rasen zu mähen und Staub zu saugen. 

 

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21. Okt 2018 / 00:00
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