• Neujahrsapéro 2020 der Sektion Gewerbliche Industrie, Foyer Vaduzer Saal, 13. Jan. 2020 - Peter Beck - Fotos und Copyright by Roland Rick, Liechtenstein -  (Roland Rick)

Staurisiko um 20 Prozent senken

Die Stauzeiten nehmen zu, der Frust steigt. Und bei einer zu erwartenden weiteren Zunahme des Verkehrs werden bald Dimensionen erreich, die mehr als einschränkend sind. Die Stiftung Zukunft.li schlägt nun vor, die Situation mit Road Pricing zu verbessern.
Ruggell. 

Heute generiert der Verkehr Kosten, die nicht vom Verursacher, sondern von der Allgemeinheit getragen werden. Das eigene Nutzungsverhalten spielt keine Rolle. Viel- und Wenigfahrer werden durch die unabhängige Motorfahrzeugsteuer gleich stark belastet. Mit dem Modell «Road Pricing» müssten die Kosten des Verkehrs stärker vom Verursacher getragen werden – die steuerliche Belastung würde nutzungsabhängig.
Wird das Modell von Regierung und Landtag befürwortet, würde künftig die Fahrt pro gefahrenem Kilometer 40 Rappen pro Personenwagen kosten – allerdings nur während der Spitzenzeiten von 7 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Gleichzeitig soll die Motorfahrzeugsteuer abgeschafft werden. «Das würde zu Verhaltensänderungen führen», ist Peter Eisenhut, Stiftungsratspräsident der Stiftung Zukunft.li überzeugt. Der Verkehrsteilnehmer kann im Rahmen seiner Möglichkeiten entscheiden, wann er mit dem Auto fahren und damit bezahlen will oder ob er eine spätere bzw. frühere Fahrt wählt oder gar den öffentlichen Verkehr nutzt.
Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterte Projektleiter Peter Beck am Freitag Morgen die neuste Publikation «Fokus Road Pricing» und ging auf zahlreiche Fragen ein, die sich im Rahmen einer Umsetzung des Modells stellen. (dv)

Detaillierte Informationen zur Publikation gibt es unter www.stiftungzukunft.li

17. Jan 2020 / 12:13
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1 KOMMENTAR
Staurisiko um 20 Prozent senken
Da will uns doch tatsächlich jemand ein "Risiko" verkaufen. Das ist mutig. Nicht mal wissen ob es funktioniert, aber gross bla bla...Die ganze Umstzung kostet einen Haufen Geld, wenn dann rauskommt das alles "für die Katz" war, ist mit Sicherheit niemand schuld. Ob die Initianten von diesem Blödsinn wohl auch privat, für viel Geld einen Handwerker beauftragen würden, welcher ihnen im vorneherein sagt, zu 80% funktioniert es NICHT.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 21.01.2020 Antworten Melden

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