• Eselhof in Feldbach
    Im Februar hat sich der Beschuldigte an einer Eselstute sexuell vergangen - dafür kassierte er eine bedingte Geldstrafe in der Höhe von 2100 Franken, diese ist vom Obergericht bestätigt worden.  (Tatjana Schnalzger)

Eselstute sexuell missbraucht: Obergericht erhöht Strafe nicht

Das Landgericht verurteilte den Mann zu einer bedingten Geldstrafe in der Höhe von 2100 Franken. Gemäss Obergericht ist diese Strafe angemessen.

Der Staatsanwaltschaft war die Geldstrafe zu mild. Die Konsequenz: Sie legte im April dieses Jahres Berufung ein. So musste sich der Beschuldigte heute Nachmittag erneut vor Gericht verantworten, dieses mal vor dem Fürstlichen Obergericht.  Die Strafe schöpfe lediglich rund 20 Prozent des gesamten Strafrahmens aus, begründete der Staatsanwalt. Nicht zuletzt beantrage er aus generalpräventiven Gründen die Geldstrafe zu erhöhen. Der Beschuldigte selbst wollte sich nicht mehr äussern. Nach einer kurzen Beratung verkündete der vorsitzende Richter, dass das Obergericht die Strafe des Landgerichts bestätige. Kurzum: Die bedingte Geldstrafe bleibt bei 2100 Franken. Zum einen sei der Täter unbescholten, zum anderen habe er ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. «Die verhängte Geldstrafe entspricht der gängigen Praxis», so der Richter. (bfs)

 

 

11. Sep 2019 / 15:34
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