• Lawrence Ati Zigi, der Hexer im Tor des FCSG
    Lawrence Ati Zigi, der Hexer im Tor des FCSG  (KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die beste gegen die beste Mannschaft 2020

St. Gallen - Luzern am Donnerstag um 20.30 Uhr ist ein Gipfeltreffen der Super League. Es messen sich die beiden Teams, die im Jahr 2020 mit je 24 Punkten aus 12 Spielen am erfolgreichsten sind.
Fussball. 

Die Luzerner sind trotz ihrer anhaltend guten Form unter Trainer Fabio Celestini nicht in den Titelkampf involviert. Dies deshalb, weil sie im Herbst noch unter Thomas Häberli viel zu viele Punkte liegenliessen. Nach einem durchzogenen Saisonstart mit einem Sieg und drei Niederlagen in den ersten sieben Runden gerieten sie Ende Oktober in eine tiefe Baisse. In sechs Spielen am Stück holten sie keinen Punkt. Für den Frühling schienen sie sich für den Kampf gegen den Abstieg wappnen zu müssen.

Mittlerweile jedoch sind die Innerschweizer bar aller Sorgen Fünfte, und das viertplatzierte Servette ist nicht weit voraus. Die 24 Punkte, die Luzern in den bislang 12 Partien der Rückrunde holte, sind eine stattliche Beute, fetter als die der Young Boys oder die des FC Basel. Nur St. Gallen hat es ebenfalls auf den Durchschnitt von zwei Punkten pro Match gebracht.

Die Luzerner bewiesen letzten Sonntag, mit wie viel Begeisterung und Optimismus sie in diesen Wochen spielen können. Daheim gegen Lugano lagen sie - auch wegen zweier Fehler des sonst starken und zu Recht gelobten Goalies Marius Müller - 0:3 zurück. Aber in der zweiten Halbzeit benötigten sie nur 16 Minuten, um ein 3:3 herauszuholen.

Man darf sich für den Donnerstagabend auf einen harten Kampf im St. Galler Stadion gefasst machen. Elf der letzten zwölf Duelle zwischen St. Gallen und Luzern in der Meisterschaft gingen mit Siegen der Innerschweizer Mannschaft aus. St. Gallen benötigt drei Punkte, um die Young Boys umgehend wieder an der Spitze abzulösen.

Die Super-League-Spiele vom Donnerstag im Überblick:

Neuchâtel Xamax - Sion (bisherige Duelle der Saison: 1:3, 1:1, 2:1). - Donnerstag, 18.15 Uhr. - SR Jaccottet. - Abwesend: Dugourd, Kamber (beide verletzt); Stojilkovic, Ndoye (beide gesperrt), Raphael, Cavaré (beide verletzt). - Fraglich: Djourou, Sakho, Doudin, Oss; keiner. - Statistik: In dieser Saison gab es noch keinen Heimsieg zwischen Neuenburgern und Wallisern. Im September gewann Sion unter dem heutigen Xamax-Trainer Stéphane Henchoz in Neuenburg 3:1 und rückte auf den 1. Platz vor. Seither gewann Sion in 22 Spielen nur noch zwei Mal.

St. Gallen - Luzern (0:2, 4:1, 0:1). - Donnerstag, 20.30 Uhr. - SR Fähndrich. - Absenzen: Demirovic (gesperrt), Babic, Gonzalez (beide verletzt), Lüchinger, Costanzo, Ajeti (alle rekonvaleszent/wieder im Training); Knezevic, Emini (beide gesperrt), Schwegler, Ndiaye, Ndenge, Burch (alle verletzt). - Statistik: Die Duelle zwischen den Ost- und den Innerschweizern sind ein Phänomen des Schweizer Fussballs. Von April 2017 bis Juli 2019 siegten die Luzerner zehn Mal am Stück, und auch in der ersten Partie dieses Jahres setzten sie sich durch. St. Gallen konnte die verblüffende Serie nur letzten November unterbrechen - mit einem 4:1 bei einem FC Luzern, der in jener Zeit noch unter Trainer Thomas Häberli kein Bein vor das andere brachte.

Rangliste: 1. Young Boys 31/61 (69:40). 2. St. Gallen 30/59 (64:44). 3. Basel 31/55 (63:32). 4. Servette 31/45 (48:35). 5. Luzern 30/42 (37:40). 6. Zürich 30/42 (40:56). 7. Lugano 31/36 (36:40). 8. Thun 31/29 (34:61). 9. Sion 29/27 (32:50). 10. Neuchâtel Xamax FCS 30/23 (30:55). (sda)

16. Jul 2020 / 04:00
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