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Gefährliche Solidaritätswelle

Nachbarschaftshilfe wird derzeit grossgeschrieben.

Privatpersonen, soziale Organisationen und öffentliche Institutionen bieten ihre Hilfe an und organisieren sich, um vor allem älteren Menschen und jenen, die zu den Risikogruppen gehören, in diesen Zeiten unter die Arme zu greifen.

Das ist schön – aber auch riskant. Denn die einschneidenden Massnahmen haben derzeit vor allem ein Ziel: Social Distancing – also dafür zu sorgen, dass man so wenig wie möglich Kontakt zu anderen Menschen hat, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 

Wenn nun Einkäufe für den älteren Nachbarn getätigt, dafür Bargeld und vielleicht noch ein paar Worte unter der Haustüre oder beim «schnellen Kafi» in der Stube ausgetauscht werden, macht das die gesetzten Massnahmen mitunter zunichte.

Deshalb gilt auch bei all der Solidarität nicht zu vergessen: Halten Sie sich unbedingt und in jedem Fall an die Hygienemassnahmen!

Stellen Sie die Einkäufe vor der Tür ab. Übergeben Sie das Geld dafür, wenn möglich, nicht persönlich – und wenn nur mit Abstand. Dabei sollte selbstverständlich unsere neue Lieblingsbeschäftigung nicht zu kurz kommen: gründlich Händewaschen und Desinfektionsmittel nutzen! Und das Schwätzchen kann man heutzutage ganz unkompliziert und keimfrei am Telefon halten – sogar ein längeres. (sms)

14. Mär 2020 / 21:12
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