• home electric car charging with solar power and wind power turbine in the background
    Rund um das Elektroauto sind noch viele Fragen offen.  (Sven Loeffler)

650 Volt als Beifahrer

Elektroautos wird eine blühende Zukunft prophezeit. Regierungen setzen einiges daran, um den Absatz zu fördern und sich den ökologischen Stempel zu geben. Schön und gut, doch sind die elektrischen Fahrzeuge wirklich so ökologisch? Was ist mit dem Strom? Welche Rolle spielt dabei die Produktion der ­Batterie? Wie steht es um die Rohstoffe? Diesen und weiteren Fragen rund um das ­Elektroauto wird im heutigen Thema auf den Grund gegangen.

Elektroautos wird eine blühende Zukunft prophezeit. Regierungen setzen Durch ein Elektroauto fliesst Strom mit einer Spannung von 650 Volt. Schläge von dieser Stärke können tödlich enden. Skeptiker sehen dies als eine der grössten ­Gefahren im Umgang mit diesen Fahrzeugen – vor allem bei Unfällen. Die Auto­industrie beteuert, dass in einem solchen Fall für die Insassen keine Gefahr durch die elektrischen Komponenten bestehe. Im Normalfall werde der Starkstromkreis ­automatisch ausgeschaltet, sobald der Airbag ausgelöst wird, beruhigt das Magazin «Yello». Doch Technik kann auch versagen.

Eine weitere Sorge widmet sich der Entflammbarkeit der Batterien. Schliesslich kann es bis zu 72 Stunden dauern, bis sich die Betterie entzündet. Eine Batterie entzündet sich erst bei sehr hohen Temperaturen. Löscharbeiten dauern darum länger. Denn die Hitze ist wesentlich höher und es wird mehr Wasser dafür beansprucht. ­Geschieht dies in einer Tiefgarage, kann weder die Hitze noch der Wasserdampf ­entweichen – der Effekt ist wie in einer Sauna. Laut dem Magazin «auto motor und sport» sei eine Explosion ausgeschlossen, da sich ein Brand lediglich auf das Fahrzeug und die Batterie beschränke, die keine explosiven Flüssigkeiten enthalten würden – ­beruhigend.

Bei aller Skepsis und den noch zu klärenden technischen Hürden – der erste ­Verbrennungsmotor und die damit eingehende Geburtsstunde des Automobils entwickelte sich von 1886 bis heute stetig weiter. Mängel und Optimierungs­möglichkeiten zeigten sich erst im Laufe der Zeit und verhalfen dem Motor zu dem, was er heute ist. Damals stand das Auto heftig in der Kritik und hatte viele Skeptiker. Heute ist es aus dem Alltag nicht wegzudenken. Schritt für Schritt wurde die Tech­nologie immer sicherer. Den Airbag beispielsweise gibt es erst seit 1981. Der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. sagte einst: «Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.» (ms)

03. Feb 2019 / 00:00
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