• Heute starten die Youth Olympics Games
    Heute starten die Youth Olympics Games  (JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Liechtenstein ist bereit für die YOG

Heute Abend werden die «Youth Olympic Games» eröffnet. Liechtenstein geht mit einer fünfköpfigen Delegation an den Start. Die Eröffnungsfeier wird live im Schweizer Fernsehen gezeigt.

In den nächsten Tagen schaut die Sportwelt nach Lausanne und widmet ihre Aufmerksamkeit den Stars von morgen. Dort werden heute Abend (ab 20 Uhr live auf SRF 2) die «Youth Olympic Games», die Olympischen Jugendspiele, eröffnet. Liechtenstein schickt eine fünfköpfige Delegation an diesen Grossanlass. Christina Bühler (Ski alpin), Robin Frommelt (Langlauf), Katharina Eigenmann (Skeleton), Simone Zanghellini und Quentin Sanzo (beide Monobob) werden die Liechtensteiner Farben in den nächsten zwei Wochen vertreten.

Bobfahrer müssen zur  kleineren Eröffnungsfeier
Doch nicht alle von ihnen werden heute bei der Eröffnungsfeier in Lausanne dabei sein. Grund dafür ist, dass es auch in St. Moritz, wo alle Bob-Events stattfinden werden, eine kleine Eröffnungsfeier gibt, welche parallel zu jener in Lausanne verläuft und per Livestream zugeschaltet wird. Daher werden Katharina Eigenmann, Simone Zanghellini und Quentin Sanzo nicht nach Lausanne reisen.

«Ich finde das sehr schade für unsere Athleten», sagt Srecko Kranz, Sportchef des Liechtensteiner Bobverbands. «Die Eröffnungsfeier in St. Moritz wird viel kleiner sein als jene in Lausanne, wo ja auch das olympische Feuer angezündet wird.» Dennoch wird es an beiden Orten den traditionellen Einlauf der Athleten mit der jeweiligen Landesfahne geben. In Lausanne wird die Liechtensteiner Fahne von Skifahrerin Christina Bühler getragen. Wer von den drei Bobfahrern die Liechtensteiner Flagge in St. Moritz tragen wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Frommelt zeigt sich kurz vor den YOG in Top-Form
Den Auftakt aus Liechtensteiner Sicht macht die Skifahrerin Christina Bühler, welche ein anspruchsvolles Programm vor sich hat. Vier Rennen innerhalb von nur fünf Tagen stehen für die Triesenbergerin an. Los geht es am Freitag mit dem Super-G, ehe am Samstag die alpine Kombination und am Sonntag der Riesenslalom folgen. Nach einem Ruhetag steht Bühler am Dienstag im Slalom bereits das letzte Mal an diesen Olympischen Jugendspielen im Einsatz.

Langläufer Robin Frommelt steigt dann ab dem 18. Januar in diese Olympischen Jugend-Spiele ein. Dann steht für ihn zuerst die Disziplin «Langlauf-Cross» an. Hierbei absolvieren die Athleten einen Skating-Sprint, welcher jedoch mit Sprüngen, Steilwandkurven und Slalomabfahrten versehen ist, um so das Rennen für die Zuschauer attraktiver zu machen. Zudem geht Frommelt noch beim normalen Skating-Sprint und einem Distanzrennen über 10 Kilometer Skating an den Start.

Erwarten darf man dabei von Robin Frommelt einiges. Am letzten Wochenende hat er beim Continentalcup in Campra bewiesen, dass er genau zur richtigen Zeit in Form ist. «Robin hat in Campra alle Schweizer, die an den YOG dabei sein werden, geschlagen. Wenn er eine solche Leistung abrufen kann, dann sollte er sich mindestens in der vorderen Hälfte des Starterfeldes klassieren», so die Einschätzung von Langlauf-Cheftrainer Bärti Manhart.

Quentin Sanzo hat die grössten Medaillenchancen
Für den Höhepunkt aus Liechtensteiner Sicht dürften aber die Bobsportler sorgen. Mit Quentin Sanzo hat Liechtenstein in St. Moritz einen Athleten am Start, der zu den Medaillenanwärtern gehört. «Quentin ist sicher einer der Favoriten auf einen Podestplatz. Er konnte viel Erfahrung sammeln in den letzten Jahren und wenn er einen guten Tag einzieht, bin ich überzeugt, dass er aufs Podest fährt», erklärt Srecko Kranz.

Allerdings fahren die Bobpiloten nicht mit ihren eigenen Bobs, sondern bekommen für den Wettkampf einen Bob zugelost. Und da gibt es schnellere und langsamere Modelle. Daher braucht man sicherlich auch etwas Glück, um am Ende auf dem Podest zu stehen.

Neben Sanzo hat Liechtenstein mit Simone Zanghellini eine weitere Monobobpilotin am Start. Und für sie liegt ein Resultat unter den besten zehn im Bereich des Möglichen. «Simone ist fahrerisch sehr stark, hat aber im athletischen Bereich noch Defizite. Daher denke ich, dass ein Top-8-Resultat eine gute Zielvorgabe für sie ist», so Kranz. Ähnlich sieht es auch bei Katherina Eigenmann aus, die im Skeleton startet. Sie ist ein Neuling in dieser Sportart und hat daher nur wenig Erfahrung. Dennoch traut ihr Srecko Kranz ein Resultat unter den besten 15 zu. (rb)

08. Jan 2020 / 20:48
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