• Halbzeit-Apéro «HalbeHalbe», SKino Schaan
    Roland Marxer vom Initiativkomitee «HalbeHalbe».

HalbeHalbe: «Es wird schwierig für uns»

Roland Marxer, Mitglied des Initiativkomitees HalbeHalbe, äussert sich zu den Abstimmungsparolen der beiden grossen Parteien in Liechtenstein und zeigt sich realistisch über das Abstimmungsergebnis.

Die beiden grossen Parteien in Liechtenstein haben ihre Parolen für die Abstimmungen am 30. August gefasst. Für die Initiative HalbeHalbe lag bei der FBP ein Antrag für Stimmfreiheit vor. Diesem Antrag folgte der Parteivorstand. 

Die VU hat die Ablehnung empfohlen. Roland Marxer, Mitglied des Initiativkomitees, ist enttäuscht. «Das ist für mich persönlich und für viele andere ein Schlag ins Gesicht», sagte er zu Radio L. Die Stimmfreigabe der FBP werte er hingegen als positiv. 

Was das Abstimmungsergebnis angeht, zeigt sich Marxer realistisch. «So wie wir die Stimmung derzeit wahrnehmen, wird es schwierig für uns.» 

Das Volk stimmt am 30. August über die Initiative ab. Es wird ein «Super-Sonntag»: Neben HalbeHalbe wird am selben Tag auch noch über die S-Bahn und die doppelte Staatsbürgerschaft abgestimmt. (vb)

02. Jul 2020 / 15:03
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4 KOMMENTARE
Keine Gleichheit
"HalbeHalbe" führt in keiner Weise zu mehr Gleichheit oder Gerechtigkeit. Letztendlich würde es aufgrund der angestrebten verfassungsrechtlichen Grundlage den "Regierungsfamilien" lediglich leichter fallen, ihre Töchter und Ehefrauen in den entsprechenden Gremien zu platzieren.
Nein, nein: Leistung und Volksnähe müssen die entscheidenden Kriterien bleiben und nicht die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 27.07.2020 Antworten Melden
Ein Gespenst geht um in Liechtenstein
Stellt euch vor, wie schnell würde ein Mann des Sexismus bezichtigt wenn Er behaupten würde, dass eine von Frauen gestellte Regierung Ihn nicht genügend repräsentieren könne (nicht würde, sondern könne!)

Es wäre schnell klar, solche Argumente sind nicht überzeugend sondern gehören weg von der politischen Tribühne, wieso nun aber, diskutiert Liechtenstein über eine solche Initiative?
Fortschritt?
Ungerechtigkeit?
Zuwenig Interesse am politischen Geschehen der Frauen?
Was steckt hinter dieser Initiative? Was kommt danach?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 02.07.2020 Antworten Melden
gehts noch?
Zitat: Das ist für mich persönlich und für viele andere ein Schlag ins Gesicht

Wieso ist es ein "Schlag ins Gesicht", wenn andere halt eine andere Meinung haben?

Es wird schon seine Gründe haben, wieso andere eben nicht dieser Meinung sind und das nicht haben möchten.
Und diese Freiheit, anderer Ansicht zu sein, ist absolut gleichberechtigt!

Allerdings wollen das Ideologen nicht wahrhaben.....
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 02.07.2020 Antworten Melden

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