• JAGD, JAGDSAISON,
    Der Mindestabschuss des Jagdbeirats ist nach Ansicht der Regierung ohne weitere Massnahmen nicht zu erreichen.  (OLIVIER MAIRE)

Regierung will staatliche Wildhüter einführen

Gestern verabschiedete sie an ihrer Sitzung den Vernehmlassungsbericht betreffend der Abänderung des Jagdgesetzes.

Die Regierung nahm die akute Problematik der vielerorts unzureichenden Waldverjüngung in das Regierungsprogramm 2017 – 2021 auf. Mit Regierungsbeschluss vom 25. Oktober 2017 wurde eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Waldverjüngung mit Schwerpunkt in den Schutzwäldern eingesetzt. Die Arbeitsgruppe hat ihre Tätigkeit 2019 abgeschlossen und dem Lenkungsausschuss ihren Abschlussbericht zukommen lassen. In der Folge wurde der Bericht „Massnahmenpaket zur Verbesserung der Waldverjüngung – Umsetzungsempfehlungen des Lenkungsausschusses“ von der Regierung am 4. Februar 2020 zur Kenntnis genommen und das Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt mit der Umsetzung des Massnahmenpakets beauftragt.

Das Massnahmenpaket umfasst eine Vielzahl an Einzelmassnahmen, die aufgrund der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Massnahmen, zwingend gemeinsam umgesetzt werden müssen, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Es ist erklärtes Ziel der Regierung, das Massnahmenpaket in seiner Gesamtheit weiter zu bearbeiten und voran zu treiben. Der gegenständliche Vernehmlassungsbericht beschränkt sich auf diejenigen Massnahmen, die einer Anpassung des Jagdgesetzes bedürfen, ohne die Bedeutung der anderen Massnahmen bzw. deren Umsetzung zu schmälern. Das Kernstück der gegenständlichen Vorlage bildet die Einführung einer staatlichen Wildhut sowie die konzeptionelle Darstellung ihrer Aufgaben und Kompetenzen. Darüber hinaus soll die gesetzliche Grundlage für die Ausscheidung von Intensivbejagungsgebieten geschaffen werden.

Der Regierung ist es ein grosses Anliegen, dass der demokratische Prozess mit Beteiligung der Öffentlichkeit geführt wird und sich alle Betroffenen über die Vernehmlassung in den Gesetzgebungsprozess einbringen können. Der Vernehmlassungsbericht kann hier nachgelesen werde. Die Vernehmlassungsfrist endet am 22. September 2020. Die im Zusammenhang mit dem Vernehmlassungsbericht stehenden Dokumentationen werden auf der Website des Amtes für Umwelt www.au.llv.li zugänglich gemacht. (ikr/red)

 

15. Jul 2020 / 10:25
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1 KOMMENTAR
Und der Mensch...
pfuscht wieder gehörig drein in die Natur. Ich habe den Beitrag bei 1FL TV gesehen. Diese 2 Herren, die sich über den Bestand des Schalenwildes etc. beklagen und der Meinung sind, dass alles abgeknallt werden soll, haben meiner Meinung nach keinerlei Respekt der Natur gegenüber. Das Thema Schutzwald ist in etwa so alt wie diese 2 Herren (Beck und Nägele) zusammen. Das ist halt mit einem gewissen Aufwand und mit Kosten verbunden. Und solche Personen arbeiten beim Amt für Umwelt!?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 15.07.2020 Antworten Melden

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