• VU Nomination in Eschen
    Gunilla Marxer-Kranz (VU) wurde mit 24 Stimmen zur Landtagsvizepräsidentin gewählt. Albert Frick (FBP) ist erneut Lantagspräsident. Er erhielt jedoch nur 18 Stimmen.  (Daniel Schwendener)

Landtagspräsidium gewählt

Der Landtag hat wie erwartet Albert Frick (FBP) mit 18 Stimmen für weitere vier Jahre zum Landtagspräsidenten gewählt. Als Landtagsvizepräsidentin wurde Gunilla Marxer-Kranz mit 24 Stimmen gewählt. Die Fraktion der Unabhängigen (DU) kritisierte das Vorgehen der beiden Koalitionsparteien.

Für die Unabhängigen (DU) ist nicht verständlich, dass sich die Koalitionsparteien FBP und VU zwar die Frauenförderung auf die Fahnen schreiben würden, aber bei der Wahl des Landtagspräsidenten kein Zeichen setzen. DU-Fraktionssprecher Harry Quaderer erklärte, dass dies für ihn kein «Scheingefecht» sei, «sondern die Realität». Er forderte die Abgeordneten von VU und FBP auf, sich die Abmachung im Koalitionsvertrag nochmals zu überdenken. «Ansonsten dürfen sich das Wort Frauenquote nie mehr in den Mund nehmen», so Quaderer.

«Die Wahl des Landtagspräsidenten liegt nicht beim Volk und auch nicht bei den Parteien, sondern ausschliesslich beim Landtag», äusserte Harry Quaderer in einer Fraktionserklärung der Unabhängigen seinen Unmut über das Vorgehen weiter.

Der Landtag liess sich von der Kritik der Unabhängigen nicht beeindrucken und wählte erneut Albert Frick (FBP) zum Landtagspräsidenten. Er erhielt jedoch «nur» 18 Stimmen. Ein sehr gutes Resultat erzielte Gunilla Marxer-Kranz (VU). Sie wurde mit 24 Stimmen zur neuen Landtagsvizepräsidentin gewählt. (sap)

30. Mär 2017 / 11:32
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