• Nascar-Fahrer Bubba Wallace war kein Ziel eines rassistischen Angriffs
    Nascar-Fahrer Bubba Wallace war kein Ziel eines rassistischen Angriffs  (KEYSTONE/AP/John Bazemore)

Kein Rassismus-Angriff auf Bubba Wallace

Der einzige schwarze Nascar-Fahrer Bubba Wallace ist offenbar doch nicht das Ziel einer rassistischen Attacke. Das geht aus den abschliessenden Untersuchungen der US-Bundespolizei FBI hervor.
Automobil. 

"Das FBI kommt in seinem Bericht zum Schluss, und fotografische Beweise bestätigen dies, dass das wie eine Schlinge geformte Garagentor-Zugseil dort bereits im letzten Herbst positioniert war", hiess es auf der Nascar-Homepage.

Damit habe das Seil bereits lange vor der Ankunft des Teams auf dem Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama in der Garage gelegen. "Wir schätzen die schnelle und gründliche Untersuchung des FBI und sind dankbar zu erfahren, dass dies keine vorsätzliche, rassistische Handlung gegen Bubba war", teilte die Verantwortlichen der Rennserie weiter mit.

Wallace selber zweifelte das Untersuchungsergebnis an; er beharrte auf der ursprünglichen Einschätzung. Das Bild vom Gegenstand, das er gesehen habe, habe kein Garagentor-Zugseil gezeigt, sagte Wallace dem Sender CNN. "Es war ein Galgenstrick. Ob im Jahr 2019 geknüpft oder wann auch immer, es war ein Galgenstrick."

Der Fund des Galgenstricks hatte in den vergangenen Tagen für Wirbel und noch mehr Entsetzen gesorgt und war als rassistischer Angriff auf Wallace verurteilt worden. Der 26-jährige Wallace setzt sich für die Bewegung "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen) ein und hatte sich für ein Verbot der Konföderierten-Flagge bei Nascar-Veranstaltungen ausgesprochen. Die Konföderierten hatten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) der Südstaaten gegen den Norden gekämpft und sich gegen die Abschaffung der Sklaverei und gegen mehr Rechte für Schwarze gewehrt. (sda/dpa)

24. Jun 2020 / 06:21
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1 KOMMENTAR
Fake Noose
Die Wahrheit dieser Story ist egal.
Es geht den meisten Leuten schon lange nicht mehr um "Gerechtigkeit" oder "Polizei Brutalitaet."

Wie erklaeren wir uns, dass ein Seil welches seit einem Jahr an seiner Garagentuer haengt urploetzlich zu einem Hasssymbol mutiert ist.
Es deutet nicht nur auf eine extrem fahrlaessige Art und Weise wie sich "News" selbststaendig machen koennen, es zeigt uns auch auf wie reaktionaer und oberflaechlich wir als Gesellschaft geworden sind.
Anstatt, dass sich einer in dieser langen Kette der unzaehligen Redaktionen welche diese Story uebernommen haben, ernsthaft mit der Story auseinander gesetzt haette, hat man diese einfach 1:1 gedruckt und die (unwahre) Geschichte des "unterdrueckten Schwarzen in einer von Weissen dominierten Szene" propagiert.

Erleben wir gerade eine Kulturrevolution in Echtzeit, von den Medien angepeitsch und von politischen Maechten unterwandert?

Von Minneapolis nach Seattle, von Dijon nach Stuttgart, bald auch in deiner Gemeinde?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 24.06.2020 Antworten Melden

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