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Mit diesen Methoden sparst du viel Geld

Sparen ist nicht einfach und sehr individuell. Während die einen monatlich eine fixe Summe beiseitelegen, sammeln andere lieber ihre Mäuse im Glas. Mit diesen Challenges wird das Sparen zur motivierenden Herausforderung.

Ob fürs dauerhafte Sparen oder kurze Sparsprints – mit diesen Methoden macht das Geldsammeln sogar Spass. Für welche Methode(n) man sich auch entscheidet, eines darf dabei nicht vergessen werden: das Ziel. Wer weiss, warum er spart, bleibt motiviert und hält durch. Vielleicht hält man den Fortschritt auch schriftlich fest. Mit einer schönen Grafik behält man den Überblick und die Motivation. Laut einer US-Studie erreichen übrigens jene, die ihre Ziele nur mündlich formulieren, diese nicht einmal zu 45 Prozent. Also: Ziele aufschreiben und loslegen.

Der Fünf-Franken-Trick
Diese Spar-Challenge ist ganz einfach: Sobald man eine Fünf-Franken-Münze erhält, wird diese aussortiert und ins Sparschwein befördert. Dieser Sparansatz funktioniert selbstverständlich auch mit Zwei-Franken-Münzen oder Zehn-Franken-Scheinen. Wichtig ist, dass das gesammelte Geld nicht in der Spardose bleibt, sondern auf das Taggeldkonto eingezahlt wird. Sieht der Sparer dann den Sparerfolg schwarz auf weiss, motiviert das zum Weitersparen.

Die Taschengeld-Methode
Sein monatliches Budget zu verknappen, indem regelmässig Geld auf ein Sparbuch überwiesen wird, kann frustrierend sein. Warum das Ganze nicht umdrehen? Statt sich Geld vorzuenthalten, stellt man sich bewusst Geld zur Verfügung, um sich damit etwas zu gönnen. So überweist man sich jeden Monat einen fixen Betrag auf ein Taggeldkonto. Damit darf man machen, was man will. Bleibt vom Einkommen sogar noch etwas über, darf man die monatliche Überweisung an sich selbst sogar steigern. 

Die 52-Wochen-Challenge
Wer Herausforderungen liebt, wird mit dieser Challenge seine Freude haben. Dabei wird nämlich jede Woche ein bestimmter Betrag auf die Seite gelegt. Das muss keine grosse Summe sein. Man kann zum Beispiel mit einem Franken starten. In der zweiten Woche spart man zwei Franken und in der dritten schon drei. Innerhalb eines Jahres spart man sich so 1378 Franken an – sofern man durchhält. Eine Erinnerung im Kalender kann da hilfreich sein.  Diese Spar-Challenge lässt sich beliebig anpassen. Wer einen Monat lang täglich etwas Geld spart, bekommt zum Beispiel kurzfristig über 500 Franken zusammen. 

Die Kleingeld-Challenge
Das ist eine weit verbreitete Sparform. Dabei wird sämtliches Kleingeld nicht ausgegeben, sondern ins Sparschwein gestopft. Über ein Jahr hinweg sammelt sich so schon eine ordentliche Summe an. Selbstverständlich funktioniert diese Challenge nur, wenn man auch regelmässig bar bezahlt. So behält man übrigens auch den Überblick über seine täglichen Ausgaben. Mit der EC-Karte geht dieser gern mal verloren. 

Die 10-Franken-Woche
Bei der 10-Franken-Woche geht es nicht darum, aktiv Geld zu sparen, sondern darum, mit einem gewissen Betrag, zum Beispiel 10 Franken, eine Woche lang auszukommen. Man hat also für seine sonstigen Ausgaben, wie das sporadische Gipfeli vom Bäcker, nur diesen Betrag zur Verfügung. Eine gute Methode, um unnötige Ausgaben zu vermeiden. Und am Ende des Monats bleibt mehr auf dem Konto über. Sparfüchse schaffen sogar zwei oder drei Wochen im Monat. 

Raten-Sparen
Eine klassische Sparmethode ist das Raten-Sparen. Dabei wird monatlich ein fixer Betrag beiseitegelegt. Dafür muss man vielleicht auch einmal kürzertreten. Um es spannender zu machen, kann man sich selbst das Ziel setzen, jeden Monat eine höhere Rate zu sparen. So überweist man im ersten Monat zum Beispiel 100 Franken auf das Taggeldkonto, im zweiten 110 Franken, im dritten 120 und so weiter. 

Raten weiter zahlen
Du hast eine Ratenzahlung beendet? Warum den Betrag nicht sparen. Immerhin konnte man bisher die Rate auch immer bezahlen. Wer also monatlich 50 Franken für den neuen Fernseher berappen konnte, kann den Betrag ruhig in den Notgroschen investieren.

Fasten-Challenge
Damit ist nicht Hungern gemeint. Vielmehr geht es darum, auf gewisse Dinge im Alltag bewusst zu verzichten. Zum Beispiel auf den täglichen Coffee-to-go. Dadurch spart man nicht nur Geld, sondern findet auch heraus, was man im Leben wirklich braucht und worauf man im Alltag eigentlich gut verzichten kann. 

Zum doppelten Preis
Diese Methode ist geeignet, um seine persönlichen Ausgaben zu hinterfragen und zu überlegen, auf welche Dinge man unter Umständen verzichten kann. Das Prinzip dahinter ist ganz einfach: Bei allen Einkäufen wird der doppelte Preis bezahlt. Dabei wandert die zweite Hälfte auf das Sparkonto. Die Challenge lässt sich auch ausbauen. So kann man jedes Mal, wenn man etwas nicht gekauft hat, den gesparten Betrag auf das Sparkonto überweisen. So wird aus dem passiven ein aktives Sparen. 

Sich selbst bezahlen
Eine Reinigungskraft, ein Koch oder ein Fotomodel werden für ihre Leistungen bezahlt. Für solche Arbeiten könnte man sich doch auch einmal selbst entlöhnen. Staubsaugen, Fensterputzen, Abendessen kochen – jede Leistung hat ihren Preis und dieser wandert direkt in die Spardose. Wer viel auf sozialen Netzwerken aktiv ist, könnte für jedes Selfie ein oder zwei Franken sparen. (sms)

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16. Mai 2020 / 19:42
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