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Mehr Platz im Gefängnis Altstätten

Da einige kleine Gefängnisse im Kanton St. Gallen dezentral liegen, ist ein wirtschaftlicher Betrieb und die Einhaltung der gestiegenen Anforderungen kaum mehr gewährleistet. Der Kanton möchte die kleinen Gefängnisse schliessen und in einem ersten Schritt das Regionalgefängnis in Altstätten erweitern.

Der Kanton St. Gallen ist der Ansicht, dass das aktuelle Platzangebot in den kantonalen Gefängnissen nicht mehr zeitgemäss ist. Zudem gestalte es sich immer schwieriger, die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehören beispielsweise Trennungsvorschriften sowie die Möglichkeit von sozialen Kontakten und der Aussenwelt. In den kleineren dezentralen Gefängnissen ist der Nachtdienst bisher durch die Kantonspolizei geleistet worden. Unabhängig von der Grösse des Gefängnisses müssten bei einem 24-Stunden-Betrieb mindestens zwei Mitarbeitende ständig im Dienst sein. 

Auf 126 Plätze erweitern
Aus diesen und mehreren Gründen verfolgt der Kanton St. Gallen das langfristige Ziel, die Gefängnisplätze zusammenzufassen. Über die Erweiterung und Erneuerung des Gefängnisses und der Staatsanwaltschaft Altstätten wird in einer Woche abgestimmt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 83 Millionen Franken. Als erster Schritt soll das Gefängnis in Altstätten auf 126 Plätze erweitert werden. Dies ermöglicht dem Kanton, die kostenintensiven Gefängnisse in Widnau (8 Plätze), Flums (10 Plätze), Bazenheid (12 Plätze) und Gossau (9 Plätze) aufzulösen. Heute weisen alle Gefängnisse zusammen 140 Plätze auf – geplant sind 182. Aufgrund des Bedarfs von Migrationsamt und Kantonspolizei sowie der Umsetzung der Ausschaffungsinitiative ist Altstätten laut dem Kanton auf eine erhöhte Platzzahl angewiesen. Bei einem Ja an der Urne werden Möglichkeiten für Gruppenvollzug geschaffen. Beim Umbau werden die statischen Eingriffe auf das Nötigste beschränkt. Ein grosser Innenhof soll her. Auf dem Erweiterungsbau wird eine Photovoltaikanlage sowie eine Wärmepumpenanlage installiert. (ms)

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18. Nov 2018 / 00:00
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