• Die Gesundheitskosten in der obligatorischen Krankenversicherung haben laut einer vorläufigen Auswertung 2018 viel weniger stark zugenommen als in den vergangenen Jahren. (Symbolbild)
    Die steigenden Gesundheitskosten machten sich mit den stetig steigenden Krankenkassenprämien schon länger bemerkbar. (Symbolbild)  (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Was ist uns unsere Gesundheit wert?

Wir erleben gerade, wie aus einem Luxusproblem ein ernstes wird. Sowohl Liechtensteiner als auch Schweizer geniessen in ihrer Heimat eine erstklassige Gesundheitsversorgung. Fachärzte, Spitäler und Apotheken sind binnen weniger Minuten erreichbar. Und im Notfall sind Rettung und Notarzt innert kürzester Zeit zur Stelle – wenn nötig auch mit dem Helikopter.

Doch so ein erstklassiges Gesundheitssystem kostet. Es kostet viel. Schon seit Jahren macht sich das bei den Bürgern auf beiden Seiten des Rheins mit stetig steigenden Krankenkassenprämien bemerkbar. Diese haben mittlerweile ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Denn immer mehr können sich die Krankenkassenprämien nicht mehr leisten. Und das mit schwerwiegenden Folgen: Denn wer nicht zahlt, über den wird ein sogenannter «Leistungsaufschub» verhängt. Das heisst: Der Patient wird nur noch im Notfall behandelt, bis die offenen Forderungen beglichen werden.

Die Ärztekammern warnen schon länger davor und eine Umfrage bei den liechtensteinischen Ärzten bestätigt: Die Zahl an offenen Forderungen und Rechnungen nimmt immer mehr zu. Karitative Einrichtungen und Hilfsfonds müssen dann einspringen. Doch auch hier stellt sich die Frage, wie lange sie sich das noch leisten können. 

Von der Politik wird gefordert zu handeln. Doch die Frage ist wie? Denn selbst 
wenn die staatlichen Beiträge zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) angehoben werden, löst das nicht das Grundproblem: Die steigenden Gesundheits-
kosten. Da müsste man schon eher den Rotstift ansetzen. 

Doch worauf wollen wir verzichten? Sobald es ums Sparen bei den Gesundheits-
kosten geht, regt sich Widerstand. Sparen ja, aber nicht bei uns! Nicht auf Kosten der Gesundheit! 

Schönen Sonntag. Geniessen Sie ihn. (sms)

10. Feb 2019 / 00:00
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