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Unfruchtbarkeit darf kein Tabu sein

Vergangene Woche gestand Sängerin Jessi J bei einem Konzert in London, dass sie keine Kinder bekommen könne.

Die Diagnose habe sie vor vier Jahren erhalten. «Ich sage das nicht, um euer Mitleid zu kriegen, sondern weil ich eine von Millionen Frauen und Männern bin, die das durchmachen müssen», erklärte sie.

Unfruchtbarkeit ist keine Seltenheit und für Betroffene sehr belastend. Trotzdem 
gilt das Thema in der Gesellschaft als Tabu. Mir fallen gleich mehrere Personen ein, 
die mir von ihren Problemen erzählt haben. Von zahllosen Versuchen, auf natürlichem Weg schwanger zu werden – die irgendwann alles andere als schön waren. Von 
Hormontherapien, die zu schlimmen Depressionen geführt haben. Von teuren 
künstlichen Befruchtungen, die nur mit einem täglichen Pillen-Cocktail gelungen sind. Von frustrierenden Gesprächen mit der Adoptionsstelle. Von einer Reihe von Fehl-
geburten, von denen kaum einer weiss.

Um über Unfruchtbarkeit zu sprechen, braucht es Mut. Und mutig sollten wir sein. Es sollte kein Tabuthema sein. Nicht, wenn Millionen Frauen und Männer betroffen sind. 

18. Nov 2018 / 00:00
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