• Wilfried Hoop, Vaduz
    Die Funktion des Generalsekretärs eines Ministeriums gibt es erst seit 2013.  (Tatjana Schnalzger)

Sesselrücken im Grossen Haus

Bis anfangs 2020 gibt es im Regierungsgebäude zwei neue Generalsekretäre und einen neuen persönlichen Mitarbeiter.
Vaduz. 

Letzte Woche hat die Regierung bekannt gegeben, dass Generalsekretär Sandro D’Elia per 11. November 2019 ins Ministerium  für Äusseres, Justiz und Kultur wechselt. Er hat diese Aufgabe interimistisch,  seit der Freistellung von René Schierscher als Generalsekretär von Aurelia Frick,  bereits seit Juli wahrgenommen. Mit diesem Entscheid stellt die Regierung der designierten  FBP-Regierungsrätin Katrin Eggenberger einen erfahrenen Generalsekretär zur Seite. Er war seit der Neuorganisation der Ministerien 2013 Generalsekretär im damals neu gebildeten Ministerium für Gesellschaft. Wer die Nachfolge von D’Elia im Ministerium von Mauro Pedrazzini übernimmt, ist noch offen.  

Martina Tschanz geht zurück zur Finanzmarktaufsicht
Dafür ist ein anderer Wechsel auf der gleichen Stufe klar. Martina Tschanz, Generalsekretärin im Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt von Dominique Hasler, kehrt dem Regierungsgebäude nach nur drei Jahren den Rücken und geht zur Finanzmarktaufsicht (FMA) zurück. Für Tschanz wird per anfangs 2020 der derzeitige Leiter der Landesvertretung der Krankenkasse Concordia, Michael Hasler, nachrücken. Die Funktion des Generalsekretärs gibt es erst seit 2013. Sie wurde 2012 im Rahmen der Regierungsreform eingeführt.  
«Der Generalsekretär als Leiter des Generalsekretariates ist der erste Führungsgehilfe des Ministers. Er leitet das Generalsekretariat und alle ihm unterstellten Einheiten. Er führt und beaufsichtigt die ihm unterstellten Einheiten mit allen damit verbundenen Aufgaben. Er ist im Rahmen der Vorgaben des Ministers und der geltenden Richtlinien für den Geschäftsverkehr des Ministeriums verantwortlich», wurde die neue Aufgabe im damaligen Bericht und Antrag beschrieben. Und weiter hiess es: «Die Anstellung der Generalsekretäre soll aufgrund eines öffentlichen Ausschreibungs- bzw. Assessmentverfahrens befristet und abgestimmt auf die Mandatsdauer der jeweiligen Regierung erfolgen.» Dies wurde jedoch schon bei der Erstbesetzung durch Regierungschef Adrian Hasler im April 2013 nicht gemacht. Aufgrund der befristeten Anstellung entfalle die gesetzliche Pflicht der öffentlichen Ausschreibung, erklärte Hasler damals in einem «Volksblatt»-Interview.

Roland Moser wird persönlicher Mitarbeiter von Daniel Risch
Der Regierungschef und der Regierungschef-Stellvertreter haben zusätzlich das Anrecht auf einen persönlichen Mitarbeiter. Bei Minister Daniel Risch war diese Position seit diesem Frühjahr vakant. Nun wurde bekannt, dass diese Position 2020 von Roland Moser übernommen wird. Der 56-Jährigen Moser war in der letzten Legislatur Stellvertreter von Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer. (sap)

14. Okt 2019 / 06:00
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