• EEA Grants in Malbun
    Die Teilnehmer am Workshop zum EWR-Finanzierungsmechanismus in Malbun.  (Mission Brüssel/AAA)

EEA Grants bringt Europa nach Malbun

Anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums brachte Liechtenstein den jährlichen Workshop zum EWR-Finanzierungsmechanismus (EEA Grants) nach Malbun. Zahlreiche Vertreter der 15 Empfängerstaaten des Mechanismus, der Geberstaaten Norwegen, Island und Liechtenstein, dem Financial Mechanism Office aus Brüssel und der OECD aus Paris wirkten an den Sitzungen mit.

Martin Frick, Leiter des Amts für Auswärtige Angelegenheiten, wies in der Begrüssung der Gäste darauf hin, wie erfolgreich die Kooperation zur Erreichung gemeinsamer Interessen im Binnenmarkt seit 25 Jahren funktioniert. Diese gründet auf der Hochhaltung der gemeinsamen Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.

Die Teilnehmer besprachen ihre Erfahrungen mit der laufenden Finanzierungsperiode und wie sichergestellt wird, dass die Prinzipien der guten Regierungsführung eingehalten werden. Alle Aktivitäten unter den EEA Grants sollen transparent, effektiv und verantwortungsvoll sein. Ausserdem gibt es keine Toleranz gegenüber Korruption. Besprochen wurde, wie der Einsatz und die Kontrolle der EWR-Fördergelder effizient gehandhabt werden können. Der Anlass wurde ausserdem genutzt, um den TeilnehmerInnen die liechtensteinischen Prioritäten im Rahmen des EWR-Finanzierungsmechanismus näher zu bringen. Das Programm wurde mit einer Wanderung auf Sareis und einem Besuch in der Ausstellung «Liechtenstein. Von der Zukunft der Vergangenheit» im Kunstmuseum in Vaduz abgerundet.

Der EWR-Finanzierungsmechanismus stellt den gemeinsamen Beitrag Islands, Liechtensteins und Norwegens zur Verringerung des wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichts innerhalb von Europa dar. Für die «EEA Grants Periode 2014-2021» (die letzten Projektausgaben können bis 2024 geltend gemacht werden) werden insgesamt rund 1,5 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt. Liechtenstein trägt rund ein Prozent bei. Ein wichtiges Ziel der EEA Grants ist auch die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen den Geber- und Empfängerstaaten: Liechtensteinische Projektpartner können sich für gemeinsame Projekte mitbewerben. In Kürze erscheint eine Publikation in Liechtenstein, die den Mechanismus und dessen Möglichkeiten näher erläutert. Bis dahin bietet die Webseite www.eeagrants.org ausführliche Informationen. (ikr)
 

15. Okt 2019 / 15:14
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