• Wiga Eröffnung für das Publikum, Buchs
    Die Wiga verzeichnete 2015 einen Besucherrekord.  (Tatjana Schnalzger)

Alle unter vier Dächern

Die Bedeutung von Messen in der Region ist ungebrochen. Sowohl in den Ausstellungshallen als auch im Eventzelt werden wichtige Netzwerke gesponnen.

In die idyllische Landschaft des Werdenberger Sees und des Schlosses bettet sich alle zwei Jahre ein Festgelände mit Messehallen. Mit ihrer 19. Durchführung ist die Wiga nicht mehr wegzudenken. In ungeraden Jahren ist es die Wiga und in geraden Jahren ist es die Lihga, welche zeigen, was die Region zu bieten hat. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft treffen sich hier unter einem Dach. Die Vernetzung der Regionen ist ein weiterer Erfolgsfaktor dieser Ausstellung, die mit 7000 Quadratmetern Gesamt- und 5000 Quadratmetern Ausstellerfläche viel Platz bietet. 

Traditionelles Forum in der digitalen Zeit

Im Zeitalter des Internets, so könnte man meinen, sind solche Marktplätze vor Ort nicht mehr so wichtig als zu Zeiten, als das Telefon die einzige Fernverbindung war. Diese These gilt es zu verneinen. Im Gegenteil: Das persönliche Treffen wird immer wichtiger. Messen wie Wiga, Lihga, Siga oder Rhema bieten die Gelegenheit, handfeste Geschäfte zu machen, sich nicht nur in der virtuellen Welt kennenzulernen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Nicht selten führen solche Treffen auch im Festzelt in ungezwungener Atmosphäre zu neuen, innovativen Geschäftsideen und Kooperationen. 

Im Zeitalter von E-Mail, Facebook, Instagram, fake news und Co. schätzt man wieder das persönliche Gespräch. Ein gekonnter digitaler Auftritt ist zwar gut und kann Menschen ins Geschäft holen – am Ende sind es aber die Qualitäten der Dienstleistungen, welche einem am Markt verlässlich und nachhaltig Kunden einbringen. Darum ist in der Marketing-Welt die Bedeutung der Messen ungebrochen hoch. Sie bieten die einmalige Gelegenheit, mit vielen potenziellen Kunden an einem Ort zu kommunizieren. Messen sprechen alle Sinne der Besucher an und schaffen so ein intensives Veranstaltungserlebnis. Und je ausgefallener der Auftritt, desto eher sichert sich der Standbetreiber die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Präsenz in der digitalen Welt kann die Messe selbstverständlich nicht ersetzen. Darum müssen sich Unternehmer eine ideale Mischung einfallen lassen, wie sie Kunden digital und analog abholen.

Drei Ausstellungshallen mit 300 Ausstellern

Dabei spielt bei der Wiga die Gliederung eine besondere Rolle. Die Messe spiegelt die Region auf besondere Weise. Jede Halle ist konzipiert und nach Regionen geordnet. Der Rundgang führt durch die Halle 1 mit den Ausstellern aus Buchs und dem Toggenburg. Weiter geht es in der Halle 2 mit Wartau. Es geht weiter in Halle 3 mit Sevelen, Sennwald, Liechtenstein und Gams, ehe man – zurück in der Halle 2 – die Sonderschau Erde und Genuss bestaunen kann. Auf dem Weg in Richtung Eventzelt (Halle 4) warten zum Abschluss der Ausstellung noch die Dienstleister der IG Grabs. Rund 300 Aussteller werden erwartet.

Viel los im Eventzelt

Und was wäre eine Messe ohne einen angemessenen und facettenreichen Veranstaltungskalender im Unterhaltungs-Zelt? Die Organisatoren haben wieder dafür gesorgt, dass sich alle Altersgruppen im musikalischen Teil wiederfinden. Neben einem grosszügigen Programm werden verschiedene Stände Fingerfood in einer grossen Bandbreite anbieten – von asiatisch bis zu Hamburgern und Hot Dogs. Am ersten Samstagabend steht Oktoberfest-Stimmung auf dem Programm: Das Trio La Luna bietet Musik aus der Region für die Region, ehe die «Dirndlknacker» mit ihrem Motto «rockig, bockig, geil!» kräftig einheizt. Auch am Sonntag ist das Trio La Luna wieder am Start. Am frühen Abend sind die 2-Länder-Musikanten im Einsatz und am Abend übernimmt das Trio La Luna wieder. Am Montagnachmittag ist der bekannte Alpen-DJ Heiner im Einsatz, der auch an der Olma in St. Gallen mittlerweile zum Inventar gehört, und später begleitet das Trio La Luna die Gäste wieder durch den Abend. Am Dienstagnachmittag wird das Appenzeller Echo feine Ostschweizer Klänge auf dem Messeareal zum Besten geben. Am Abend übernimmt die Partyband Noise Brothers das Eventzelt. Am Mittwoch steht nach Alpen-DJ Heiner Volksmusik mit den «Jungen Mölltalern» auf dem Programm. Dazwischen gibt es Einlagen von Örgeler Christian Vetsch. Am Donnerstag ist Alpen-DJ Heiner noch einmal dran und mit «Station Quo» starten die Gäste der Wiga in die Rocknacht. Am Freitag übernehmen «D’Fätzer» aus Liechtenstein das Messeareal. Am Abend ist Partynacht mit den «Almrockern» angesagt, am Abschluss-Samstag sind auf dem Areal die «Tessiner Bandello» zu hören und «Western Dust» und «Bluet und Leberwürscht» gestalten die Western-Night. (mw)

03. Sep 2017 / 00:00
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