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Der Schritt in ein spannendes Jahr

Hier ist sie nun, die versprochene «Liewo» im neuen Kleid. Mehr als ein halbes Jahr haben verschiedene Abteilungen des Vaduzer Medienhauses daran gearbeitet, unserer Sonntagszeitung eine neue Aufmachung zu geben. Wir hoffen, dass unseren Lesern das neue Erscheinungsbild gefällt.

Auf Ihre Rückmeldungen – positive wie negative – freuen wir uns. Schliesslich machen wir die «Liewo» für unsere Leser und nicht für uns. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz, ihre Beratung und ihre Anregungen bedanken.

Nicht nur optisch haben wir die «Liewo» erneuert: Mit den Gemeinden Sargans, Mels und Oberriet erreichen wir ab diesem Jahr noch einmal zirka 8000 Haushalte mehr. Gerade für unsere Zusteller ist das eine logistische Herausforderung. Mit Berichten und Menschen aus den «neuen Gebieten» wird Ihre Sonntagszeitung weiter über den Tellerrand schauen und den Horizont erweitern. Dabei freuen wir uns auch über die Mithilfe unserer Leser, wenn es Berichtenswertes aus der Region gibt. Melden Sie uns Ihre Anregungen. Ein journalistisches Produkt ist nämlich immer nur so gut wie seine Quellen.

In der ersten Ausgabe widmen wir uns gleich einem Ausblick auf das kommende Jahr. Besonders auf politischer Ebene wird sich hier viel bewegen – und das schon sehr bald. In weniger als einem Monat wählt Liechtenstein eine neue Volksvertretung. Angesichts des Streits zwischen Ärztekammer, Krankenkassenverband und Regierung rund um die neuen OKP-Verträge und die damit verbundenen Unsicherheiten für die Patienten rückt der Wahlkampf in den Hintergrund. Die Wahlen werden die politische Landschaft für die kommenden Jahre prägen. Genauso in Europa, wo in diesem Jahr in den beiden grössten Ländern Wahlen anstehen: In Frankreich wählt man einen neuen Präsidenten bzw. eine neue Präsidentin und in Deutschland wird der Bundestag neu bestellt. In beiden Ländern scharren besonders die rechten Parteien mit den Hufen.

Angesichts der Flüchtlingskrise, der islamistischen Anschläge und der Ängste, die dadurch geschürt werden, versprechen sie sich satte Zugewinne. In Frankreich werden Marine Le Pen von der Front National gute Chancen eingeräumt, den Posten als Staatspräsidentin zu ergattern. In Deutschland dürfte vor allem die Alternative für Deutschland (AfD) zu den Nutzniessern zählen. Da Frankreich und Deutschland als Pulsgeber für die künftige Europapolitik gelten, könnten diese Wahlen einen allgemeinen Richtungswechsel herbeiführen, wenn es um das Verständnis der EU und deren Aufgaben geht. So blicken wir auf ein in jeder Hinsicht spannendes Jahr. Im Namen des ganzen Teams wünsche ich unseren Lesern jedenfalls einen guten Start in selbiges und wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre. (mw)

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07. Jan 2017 / 20:33
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