• Regisseur Bernhard Braunstein und Koproduzent Dominik Tschütscher (v. l.) mit dem gewonnenen Spezialpreis des Internationalen Filmfestivals in Karlovy Vary.  (Karlovy Vary International Film Festival)

Für «Goldenes Auge» nominiert

Neben grossen Namen von Filmemachern wie Andrew Garfield, Jake Gyllenhaal, Glenn Close oder Alicia Vikander wird sich auch der Liechtensteiner Dominik Tschütscher mit seinem Filmteam der Jury am Zürcher Filmfestival stellen.
Schaan/Zürich. 

Bereits beim renommierten A-Filmfestival in Karlovy Vary, wo der Film «Atelier de Conversation» im Juli seine internationale Premiere feierte, waren der Schaaner Dominik Tschütscher und sein Filmteam erfolgreich und durften im Dokumentarfilm-Wettbewerb den Spezialpreis der Jury entgegennehmen. Und dieser Preis hat dem Film nun eine weitere wichtige Tür geöffnet: Die Tür zum Zürcher Filmfest, das vom 28. September bis 8. Oktober stattfindet.

20 000 Franken Preisgeld zu gewinnen
Zwölf neue Produktionen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich - eben mit Liechtensteiner Beteiligung - konkurrieren um das mit 20 000 Franken dotierte «Goldene Auge», das von einer internationalen Jury vergeben wird. Bei den Filmen der Reihe handelt es sich um erste, zweite oder dritte Regiearbeiten junger Filmschaffender. Sechs Filme sind Erstlinge, fünf Filme stammen von Regisseurinnen, zwei Beiträge sind Weltpremieren. Die zwölf Fokusfilme vereinen ein breites Spektrum an aktuellen Themen und Erzählformen. Erstmals verleihen dieses Mal zudem die reformierte und katholische Kirche des Kantons Zürich mit einer eigenen Jury den mit 5000 Franken dotierten Filmpreis der Zürcher Kirchen an einen Film der Fokus-Reihe. Der Preis wird am Donnerstag, 5. Oktober, im Folium Sihlcity verliehen. Das «Goldene Auge» für den besten Fokus-Film wird an der Award Night am 7. Oktober im Opernhaus vergeben.

Als Koproduzent am Film beteiligt
Der in Wien lebende Tschütscher hat den in Paris gedrehten und von der Kulturstiftung Liechtenstein geförderten Dokumentarfilm «Atelier de Conversation» gemeinsam mit dem Salzburger Regisseur Bernhard Braunstein koproduziert. Der Dokumentarfilm handelt von Ausländern in Paris, die sich wöchentlich im Centre Pompidou treffen. Jede Woche füllt sich dort ein Stuhlkreis, der zum Ort einer ungewöhnlichen Begegnung wird: Neben Kriegsflüchtlingen nehmen Geschäftsleute Platz, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. So verschieden die Teilnehmer sind, so haben sie gemeinsame und verbindende Ziele: Französisch zu lernen und Verbündete zu finden, um in der Fremde (über-)leben zu können. An diesem hoffnungsvollen Ort werden soziale und kulturelle Grenzen aufgelöst und Menschen, die sonst niemals miteinander in Berührung kämen, begegnen sich auf Augenhöhe. (pd/red)

13. Sep 2017 / 18:19
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